Montag, 7. März 2016

Hausrucktrails - wieder mal unterwegs am nördlichen Hausruckkamm 05.03.2016

Nach dem ich Anfang März körperlich etwas erledigt war, ob es nun die 300 Kilometer vom Februar oder auch einfach nach nur das Schlafdefizit während des letzten Nachtschichtdienstes war, habe ich den März erst mal mit vier Ruhetagen begonnen. Zwar bin ich ja eigentlich in der Halbmarathonvorbereitung, doch macht es auch wenig Sinn sich gegen die Müdigkeit zu wehren. Außerdem ist da noch immer das eine und das andere Zwicken in den Beinen und Gelenken, also dachte ich ein bisschen Pause tut sicherlich ganz gut.
Am Samstag stand dann dafür wieder mal ein etwas längere Lauf, bei dem auch ein paar Höhemeter drinn sein sollten, am Programm.
Und das geht bei uns in der Nähe eben am allerbesten im Hausruckwald.

Ausgangspunkt war wie schon des öftern der Wanderparkplaz am Orsteingang von Haag am Hausruck.
Zu Beginn war es noch ziemlich kalt mit nur 1° und eisigem Wind. Doch es geht hier sofort steil bergauf und die Oberschenkel beginnen schnell zu brennen.
Schon nach wenigen Metern beginnt der erste Trail, der zur Waldschenke und zur neuen Sommerrodelbahn hinaufführt.

Kurz geht es hier auf einem breiten Kiesweg weiter, bis der nächste Trail in den Wald führt. Dieser quert ein Stück den Hang und führt dann in mehreren Serpentinen wieder hinunter vom Hauptkamm.
Blöderweise hab ich mir heute noch vor dem Lauf wieder mal bei einer dummen Bewegung den unteren Rücken verrissen und der schmerzt nun etwas.

Nachdem mich der Trail unten wieder auf der Waldautobahn ausspuckt, geht es etwas weniger holprig und etwas rückenschonender wieder langgezogen hinauf auf den Hauptkamm und somit auf den Österreichischen Weitwanderweg Nr.1.

Abwechselnd auf kleinen Trails und Waldwegen mach ich einen kleinen Abstecher zum historischen Grenzstein und auf den Schloßberg an dem aus welchen Grund auch immer das Kreuz abmontiert wurde.

Weiter am 1er geht es nun immer in leichtem Auf und Ab über schöne Wanderwege über den Kamm.

Erste Ausblicke werden zuerst ins Innviertel und dann ins, an diesem Tag sehr neblige, Hausruckviertel frei.


Der Weg führt nun hinauf zum großen Sender auf den 766m hohen Sulzberg, welcher nicht nur der höchste Punkt der heutigen Tour sondern auch den höchsten Punkt der Bezirke Ried im Innkreis ud Grieskirchen darstellt.


Direkt hinter dem Sender geht es für eine kleine zusätzliche Runde gleich wieder steil nach unten. Erst über eine schönen holprigen Trail, was meinem Rücken und mittlerweile auch meinem nun schon seit Wochen etwas beleidigten Knöchel wieder etwas zusetzt. Von hier hat man einen guten Ausblick auf die Eberschwanger "Schipste" und auf den Lederkopf, wo mich die Runde als nächstes hinführt.

Dazu muss man aber zuerst etwa einen Kilometer auf Asphalt wieder hinauf auf den Kamm laufen, bevor es auf wieder schöneren und hier hartgefrohrenen Wegen zum Aussichtspunkt hinauf geht.




Aussicht zum Höllengebirge, Dachstein, Gosaukamm, Schafberg usw.
Nach dem Ledererkopf geht es wie schon des öftern auf den Vogerlweg. Hier kommen in einer schönen Trailrunde nochmal ein paar extra Höhenmeter hinzu.




Die Runde führt dann wieder zurück auf den 1er Weg. Von hier geht es am selben Weg nun aber unteralb des Senders zurück Richtung Haag am Hausruck.



Kurz vor Ende des Laufes kommt man zum Aussichtsturm auf der Luisenhöhe.
Über 198 Stufen geht es etwa 30 Meter nach oben.
Hier hat man wieder einen tolle Blick ins Innviertel

ins Hausruckviertel und dem scheinbar direkt dahinter aufragenden Traustein
zurück über den Hausruck und den dahiner liegenden Kobernaußerwald
und auch tolle Tiefblicke.

Eigentlich wollte ich hier den direkt neben dem Turm gelegenen kleinen Trail wieder nach unten folgen und noch ein paar zusätzliche Kilometer und Höhenmeter sammeln, doch leider machte mir neben dem Rücken und dem Knöchel nun auch meine Kniekehle seit ein paar Kilometern wieder erhebliche Probleme. Und somit entschied ich mich direkt am Kamm zu bleiben und zurück zur Waldschenke und über den Anfangstrail wieder zum Auto zu laufen und den Lauf für diesesmal zu beenden.
Insgesamt kam ich damit auf 19,7 Kilometer und 720 Höhenmeter, etwas weniger als gewünscht, aber trotzdem ganz in Ordnung.
Was das nun für den Halbmarathon am 20. März bedeutet, ist mir noch nicht ganz klar.
Der Rücken ist heute (Montag) schon wieder in Ordnung. Der Knöchel sollte auf ebener Strecke auch keine Probleme bereiten, aber die Kniekehle macht mir doch ziemlich Kopfzerbrechen...
Trotz eines halbwegs schmerzfreien Laufes heute, steht die Teilnahme doch auf ziemlich wackligen Beinen...

Kommentare:

  1. Lieber Andi,
    wow, tolle Bilder und wieder eine schöne Runde!
    Der Aussichtsturm gefällt mir auch - willst du denn auch noch Treppenläufer werden! :D

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    1. Hi Doris!
      Treppenn machen mir tatsächlich viel Spaß, gibts nur leider fast keine bei uns.
      lg Andi

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    2. Gratuliere zur erreichten
      Halbmarathon-Wunschbestzeit!!!!!!! :)

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  2. Cooles Revier!

    Schnelle Genesung...auf das du wieder beschwerdefrei unterwegs sein kannst.

    300 Kilometer im Februar sind schon ein ordentliches Brett...Respekt!

    Grüße aus dem BGL

    Steve

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    1. Hi Steve!
      Ja coole Gegend dort, leider doch mit einer halben Stunde Anfahrt verbunden. Außer ich laufe von zu Hause aus durch den Kobernaußerwald bis dort hin, das wären dann etwa 80km, vielleicht passt´s mal :-)
      Dazu sollte ich aber vorher öfter die 300km im Monat laufen.
      Aber vielleicht wars auch etwas viel letzten Monat...danke der Genesungswünsche.
      Gruß Andi

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