Mittwoch, 20. Februar 2019

Vorbereitung Wienmarathon Woche 4 und 5 - sieht nicht gut aus...


Nach dem 10er-Wettkampf in Füssing, war ich ziemlich motiviert. Der Wettkampf war gut gelaufen und das Problem mit dem Hüftbeuger schien auch besser zu werden. Nach einem Tag Pause ging´s also wie geplant mit dem Training weiter.
Am Dienstag in Woche 4 wollte ich erstmal 15 ganz ruhige Kilometer laufen. Es hatte aber wieder geschneit und auf der Straße war es nicht so toll zu laufen. Im Wald wars zwar noch anstrengender, aber das macht dann doch deutlich mehr Spaß.
Aus dem eigentlich regenerativen Lauf wurde dann eine ziemlich anstrengende Runde, was nach dem Wettkampf eher nicht so optimal war...

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

frostiger und anstrengender "Regenerationslauf"

Auch an den folgenden Tagen war alles sehr träge und anstrengend. Den Marathontempolauf am Donnerstag schaffte ich nur mit Müh und Not im 4:15er Tempo und auch der Lange am Samstag war alles andere als spritzig. Na gut, das muss ein langer Lauf auch nicht unbedingt sein, aber es lief halt recht zäh. Trotzdem bin ich mit dieser Nachwettkampfwoche sehr zufrieden, denn immerhin bin ich von Dienstag bis Samstag in 5 Einheiten die geplanten 81km gelaufen und im Prinzip hat mir nichts weh getan. Der Hüftbeuger war mit den entsprechenden Übungen "unter Kontrolle" und auch sonst fühlte sich muskulär alles recht gut an.
auch mal bei tollem Winterwetter

auch mal bei tollem Winterwetter

auch mal bei tollem Winterwetter

auch mal bei tollem Winterwetter

zäher 30er in Woche 4

zäher 30er in Woche 4

zäher 30er in Woche 4

zäher 30er in Woche 4, dafür mit super Sicht bis zum Watzmann und Co.

In Woche 5 sollte ich dann wieder mal ein Intervalltraining absolvieren. 6x2km im Halbmarathontempo standen an. Aber das Wetter war mies, mit Wind und Schneeregen und ich hatte nicht recht Lust auf meine flache Intervallstrecke. Also hab ich das Ganze mal als Fartspiel auf teils recht hügeliger Strecke durchgeführt. Das lief dann wirklich sehr gut und hat auch echt Spaß gemacht, obwohl auf der Straße und bei Sauwetter. Aber das störte mich dann gar nicht so und ich lief die hügeligen 2km Abschnitte trotzdem fast im 4er Schnitt.
Tags darauf wieder ein hügeliger lockerer Lauf. Auch da waren die Beine wieder schön frisch und es lief richtig rund. Ich freute mich gerade, dass die Spritzigkeit jetzt wieder zurück war und in dem Moment gabs mir ohne jegliche Vorwarnung einen Stich in die Wade. Na toll...
Mit sehr entlastend laufendem rechten Bein ohne mich noch wirklich damit abzostoßen, konnte ich zwar halbwegs schmerzfrei weiter nach Hause laufen, aber ich merkte schon, dass ich bei jedem Schritt aufpassen muss, wenn ich nicht will, dass da was reißt im Muskel.
Wieder zu Hause hab ich dann mal sehr vorsichtig den Muskel gerollt und gedehnt, was interessanterweise komplett schmerzfrei machbar war. Ich konnte den Schmerz eigentlich kaum absichtlich herbeiführen, merkte aber beim Gehen, dass doch etwas nicht ganz in Ordnung ist.
Also machte ich erstmal 4 Tage Laufpause. Danach fühlte sich die Wade eigentlich wieder ziemlich gut an und auch zwei, drei gelaufene Kilometer neben meinem Junior am Fahrrad waren komplett unauffällig.
Also wollte ich den langen Lauf dieser Woche am Sonntag doch noch versuchen.
Ich wählte dafür eine Strecke mit zwei Runden, welche ich auch zwischendurch mal abkürzen könnte, fals der Schmerz doch wieder zurück kommen sollte.
Bei traumhaftem Wetter, -2° und wolkenlosem Himmel, ging´s auf die erste wellige Runde. Die Wade wieder völlig problemlos. Also weiter in die zweite Runde. Leider dauerte es dann nicht recht lange und es machte sich doch ein Ziehen bemerkbar. Trotzdem lief ich erstmal weiter. Das Ziehen wurde stärker und ich dehnte kurz, was sich recht gut anfühlte. Das ging dann so weiter, zwei drei mal bin ich noch kurz stehen geblieben um zu dehnen. Es wurde zwar nicht schlimmer, schmerzte aber schon nicht so wenig. Erst bei der letzten Möglichkeit nochmal abzukürzen, fand ich es eigentlich gar nicht mehr so schlimm und entschied mich daher doch für die ganze Distanz. Auf den letzten paar Kilometern stellte ich dann auch noch fest, dass es bei schnellerem Tempo eigentlich nicht schlimmer wurde, eher sogar besser und so lief ich dann nochmal recht locker unter 5er Schnitt und den letzten Kilometer sogar unter 4:45Minuten. Hätte die Wade nicht geschmerzt hätte ich den Lauf sicher auch noch auf 35 Kilometer ausdehnen können, denn ansonsten fühlte sich alles richtig gut an, dafür dass ich gerade 30 Kilometer gemacht hatte.
Die Wade fühlte sich danach aber leider gar nicht mehr so gut an. Ich konnte zwar wieder schmerzfrei dehnen, wobei ich mir nicht sicher bin ob das wirklich so förderlich ist, aber beim Gehen tat es schon etwas weh.
30er bei Traumwetter, leider nicht schmerzfrei

30er bei Traumwetter, leider nicht schmerzfrei

30er bei Traumwetter, leider nicht schmerzfrei

30er bei Traumwetter, leider nicht schmerzfrei
Somit ist erstmal wieder Pause angesagt und damit ist auch die Hoffnung auf einen 3 Stunden Marathon im Prinzip dahin. Zwar ist mein Grundtempo im Moment sicherlich in Ordnung, aber mir fehlen schon langsam aber sicher die Kilometer für so eine Marathonzielzeit. Auch wenn es nach einer Woche Pause wieder beschwerdefrei weitergehen sollte, muss ich das Training jetzt sicherlich nochmal etwas abändern und an eine langsamere Zeit anpassen.
Naja, den Marathon hab ich zumindest noch nicht ganz abgeschrieben. Mal abwarten wie es jetzt weitergeht und wie schnell sich die Wade wieder regenerieren wird.
Eine mögliche realistische Marathonzielzeit werde ich mir dann nach dem geplanten Halbmarathon in Wels in 24 Tagen hochrechnen/anvisieren/vornehmen...


2 Kommentare:

  1. Hey Andi,
    nur mit der Ruhe, das wird schon. Ich denke die nötige Pace und Ausdauer hast du. Lass dich durch diese ungeplante Pause nicht aus der Ruhe bringen.
    Die Daumen sind gedrückt...schnelle und gute Besserung.

    Viele Grüße

    Steve

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    Antworten
    1. Danke dir Steve!
      Die Pace passt vermutlich, die Ausdauer aber vermutlich nicht. Mittlerweile musste ich doch schon ordentlich viel pausieren in den letzten Wochen und leider bin ich immer noch nicht ganz fit, obwohl sich mittlerweile eine deutliche Besserung einstellt. Vermutlich werde ich in Wien nur locker mitlaufen und dann nochmal in Salzburg beim Marathon starten. Ist aber alles noch nicht so fix...
      Gruß Andi

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